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Eis ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung.
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Wärme ist eine unterstützende und vorbereitende Maßnahme für die krankengymnastische Behandlung. Rotlicht als „trockene Wärme“ wird eingesetzt zur Tonussenkung der Muskulatur bei starken Verspannungen, zur Steigerung der Durchblutung und zur Schmerzlinderung.
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Fango und Naturmoor sind reine Naturprodukte, die seit langem als Wärmeanwendungen verabreicht werden. Wärme wirkt muskelentspannend, durchblutungsfördernd und stoffwechselanregend.
Wir verwenden in unserer Praxis ausschließlich Naturmoor als Einmalpackung.
Naturmoor wird in Moorgebieten beispielsweise im Allgäu gestochen. Es kann nun in Schlammform oder als Moorbad angewandt werden. Die häufigste Anwendungsform sind jedoch einmal verwendbare Naturmoorkompressen. Hierbei handelt es sich um fest gepresstes Naturmoor, welches mit einer durchlässigen Vliesschicht überzogen ist und direkt auf den Körper aufgetragen wird.
Naturmoor kann über die rein thermische Wirkung auch eine Wirkung aus den restlichen Pflanzenbestandteilen erzielen, die darin enthalten sind. Es wird daher beispielsweise auch bei „rheumatischen Erkrankungen“ eingesetzt.
Fango ist vulkanisches Gestein, welches beispielsweise in der Eifel abgebaut wird. Es wird dann fein gemahlen und als Naturfango gereinigt und mit Feuchtigkeit versetzt als Schlamm oder als Fangoparaffin angewandt. Dabei wird das Gesteinsmehl mit Paraffin versetzt und erhält damit eine wachsähnliche Konsistenz. Es kann nun erhitzt und als noch weich-modellierbare Masse in Plattenform angewandt werden. Das Fangoparaffin wird im Gegensatz zum Naturmoor nach der Anwendung sterilisiert und mehrfach verwendet.
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Die Massage ist wohl die älteste Behandlungsmethode bei Erkrankungen am Bewegungsapparat. Bis heute wurden die Grifftechniken der verschiedenen Massagen ständig fortentwickelt.
Die „Klassische Massage“ bewirkt eine verbesserte Durchblutung, durch eine vermehrte Stoffwechselaktivität eine Verbesserung des Abtransports von Stoffwechselprodukten (Schlacken), eine Verbesserung der Gewebespannung, eine Lockerung, Dehnung, Entkrampfung der Muskulatur und hat somit auch eine erhebliche Wirkung, die hilft, Stress, Nervosität und psychische Spannungen abzubauen und letztendlich damit das allgemeine Wohlbefinden fördert.
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Unter Manueller Lymphdrainage versteht man das manuelle Weiter- und Abführen von Gewebsflüssigkeit (Lymphe) über die Lymphgefäße. Das Prinzip beruht auf einer bestimmten Grifftechnik rhythmisch-kreisender-pumpender Griffe durch flaches Auflegen der Finger bzw. Hände bei fein dosiertem Druck.
Die Manuelle Lymphdrainage wird eingesetzt bei Lymphstauungen mit Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe (Ödeme), wie z. B. nach Verletzungen/Sportverletzungen, bei rheumatischen Erkrankungen im Bereich der Gelenke, nach Thrombosen, bei Inaktivitätsödemen durch Lähmungen und nicht zuletzt bei der Krebsnachsorge als Nachbehandlung operativer Eingriffe, bei denen Lymphknoten entfernt worden sind.